Epona EHV-1, EHV-2, EHV-4, EHV-5, EIV, Streptococcus equi, Streptococcus zooepidemicus NTP
Nachweis und Differenzierung von EHV-1, EHV-2, EHV-4, EHV-5, equinem Influenzavirus, Streptococcus equi subspecies equi und Streptococcus equi subspecies zooepidemicus mittels nasopharyngealem Abstrich
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Druse ist eine spezifische Erkrankung der Equiden, die hauptsächlich durch das Bakterium Streptococcus equi subspecies equi verursacht wird, das zur Familie der Streptococcaceae gehört. Abhängig vom Immunstatus des infizierten Pferdes sowie vom medizinischen und hygienischen Management der Erkrankung kann sie in verschiedenen Formen auftreten:
Respiratorische Erkrankungen des Pferdes, zusammengefasst unter dem Begriff akutes respiratorisches Syndrom, können ein komplexes und unspezifisches Spektrum klinischer Anzeichen verursachen, darunter Hyperthermie, seröser Nasenausfluss oder eine Entzündung der oberen Atemwege.
Das equine Herpesvirus 1 (EHV-1) gehört zur Familie der Herpesviridae und verursacht die equine Rhinopneumonie zusammen mit dem Herpesvirus 4. Die Erkrankung kann in einer respiratorischen Form (Nasenausfluss, Husten usw.), einer abortiven Form (Ataxie, Bewegungsstörungen, Fieber, Inkontinenz) oder einer neurologischen Form (Paresen, Koordinationsstörungen, Lähmungen) auftreten und zum Tod des Tieres führen. Das Virus kann auch eine latente Infektion verursachen, bei der das Pferd keine klinischen Anzeichen zeigt. Da diese Erkrankung zwischen Pferden übertragbar ist, sind die Isolierung und Identifizierung erkrankter Tiere entscheidend, um die Ausbreitung in einem Pferdebestand zu begrenzen.
Das equine Herpesvirus 2 (EHV-2) gehört zur Gattung Percavirus innerhalb der Unterfamilie Gammaherpesvirinae. Dieses Virus verursacht respiratorische Störungen auf Einzeltierbasis, wobei nur eine geringe Ansteckung beschrieben wurde. Das Virus ist ubiquitär, das heißt, es ist bei sehr vielen Tieren vorhanden bzw. nachweisbar. Die Primärinfektion erfolgt in der Regel bereits in den ersten Lebenswochen, und Reinfektionen können im Laufe des gesamten Pferdelebens auftreten. EHV-2 verursacht diskrete Atemwegssymptome mit geringem Nasenausfluss, Keratokonjunktivitis, Pharyngitis, Husten und/oder Apathie ohne ausgeprägte Hyperthermie. Es scheint bei Müdigkeit und Leistungsabfall beim Pferd eine Rolle zu spielen.
Das equine Herpesvirus 4 (EHV-4) gehört zur Familie der Herpesviridae und verursacht die equine Rhinopneumonie zusammen mit dem Herpesvirus 1. Bei infizierten Pferden mit klinischen Anzeichen wird der Schweregrad der Erkrankung durch Alter, körperliche Verfassung, Art der Infektion (primär, sekundär oder durch Reaktivierung eines latenten Virus), Immunstatus und Virulenz des Stammes beeinflusst. Die Ausbreitung zwischen Pferden erfolgt rasch durch nasale Inhalation oder direkten Kontakt.
Das equine Herpesvirus 5 (EHV-5) gehört zur Gattung Percavirus innerhalb der Unterfamilie Gammaherpesvirinae. Dieses Virus verursacht respiratorische Störungen auf Einzeltierbasis, wobei nur eine geringe Ansteckung beschrieben wurde. Das Virus ist ubiquitär, das heißt, es ist bei sehr vielen Tieren vorhanden bzw. nachweisbar. Die Primärinfektion erfolgt in der Regel bereits in den ersten Lebenswochen, und Reinfektionen können im Laufe des gesamten Pferdelebens auftreten. EHV-5 wird nur selten mit akuten Syndromen der oberen oder mittleren Atemwege in Verbindung gebracht. Es wurde jedoch gezeigt, dass dieses Virus das Syndrom der multinodulären Lungenfibrose verursacht, das durch intermittierendes Fieber, Gewichtsverlust, Husten und Atemnot gekennzeichnet ist. Die mittelfristige Prognose ist ungünstig.
Das Virus der equinen Influenza gehört zur Familie der Orthomyxoviridae und zur Gattung Influenza Typ A. Die Erkrankung hat eine kurze Inkubationszeit (2 bis 5 Tage) und kann innerhalb weniger Stunden den Großteil eines Bestandes betreffen. Zu den häufigsten klinischen Anzeichen zählen hohes Fieber, Mattigkeit, Anorexie, seröser Nasenausfluss und Husten (von gelegentlich bis anfallsartig), der schmerzhaft sein kann. Bei erwachsenen Pferden ist die Sterblichkeit sehr gering; wenn Todesfälle auftreten, sind meist bakterielle Sekundärinfektionen die Ursache. Junge Fohlen können hingegen an Komplikationen einer Pneumonie sterben.
Das Bakterium Streptococcus equi subspecies zooepidemicus gehört zur normalen bakteriellen Mikroflora der oberen und tiefen Atemwege sowie des Reproduktionstrakts des Pferdes. Der Übergang vom kommensalen Bakterium zum Krankheitserreger erfolgt nach einer Besiedelung der Trachea und der Luftsäcke. S. zooepidemicus ist ein opportunistischer Erreger, der mit einer Vielzahl von Erkrankungen beim Pferd in Verbindung gebracht wird, darunter Pneumonie, Mastitis, Plazentitis, Endometritis, Septikämie und Meningitis. Eine Infektion mit S. zooepidemicus kann außerdem zu vollständiger oder teilweiser Unfruchtbarkeit, einzelnen Aborten bei tragenden Stuten oder zu Lähmungen bei Fohlen infolge einer Polyarthritis führen. Das Bakterium kann auch ein Pferd infizieren, das bereits mit Streptococcus equi subspecies equi kontaminiert ist, und dann überwiegen, weil es sich im Organismus schneller vermehrt.
Die Tests des vollständigen respiratorischen Panels NTP sind molekulare Tests der neuen Generation, die den Nachweis und die Differenzierung des Erregers einfach, zuverlässig und schnell ermöglichen, um das betroffene Tier bereits vor dem Auftreten der ersten klinischen Anzeichen zu isolieren und zu behandeln.
Im Gegensatz zu klassischen PCR-Reaktionen werden Epona-Tests in nur wenigen Schritten auf einem tragbaren und einfach zu bedienenden Lesesystem durchgeführt. Das Ergebnis kann daher in weniger als 40 Minuten direkt in Ihrer Klinik vorliegen.
Die Tests sind für die In-vitro-Diagnostik durch Tierärztinnen und Tierärzte sowie gemäß den Bestimmungen der Benutzerleitfäden, Handbücher und technischen Spezifikationen bestimmt.
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